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Kneippbecken für Gesundheitsbewusste
Den Ursprung der Heilbehandlung mit Wasser findet man im alten Ägypten.
Hier wurden die ersten Aufzeichnungen gemacht, die Kenntnisse fanden
schnell Verbreitung in allen damaligen Kulturländern. In Griechenland
begann man dann systematisch, die Erfolge der Wasserheilkunde aufzuzeichnen.
Besonders Hippokrates, der "Vater der Medizin", brachte diese Art der
Therapie zu großem Ansehen. Allerdings geriet die Wasserheilkunde dann
in Vergessenheit und wurde erst mit dem schlesischen Bauern Prießnitz
und dann mit dem berühmten Sebastian Kneipp wiederentdeckt.
Richtig "Kneippen"
Beim Benutzen des Kneippbeckens soll man einige Dinge beachten, damit
auch der gewünschte Erfolg eintritt.
Wassertreten: Richtig angewandt, soll das Wassertreten die Blutzirkulation
anregen und weniger anfällig für Erkältungskrankheiten machen. Im sogenannten
Storchengang durch das Tretbecken gehen, nicht länger als 30 - 60 Sekunden.
Armbad: Beide Arme 15 - 30 Sekunden ins kalte Wasser eintauchen; das
Armbad hat eine erfrischende und beruhigende Wirkung und soll bei Herzerkrankungen
helfen. Für beide Anwendungen gilt: Keine Benutzung bei kalten Armen
und Beinen, bei Eintritt von starkem Kältegefühl die Anwendung sofort
beenden, nach Beenden das Wasser nur leicht abstreifen und sofort bewegen.
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