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Schmuck in der Sauna? Ein heißes Eisen!
Jedes Metall wird in der Sauna zum heißen Eisen. Schmuck,
vor allem solcher, der nicht ständigen direkten Kontakt zur Haut
hat (wie ein Ehering etwa), erwärmt sich durch Wärmestrahlung
so stark, dass er bei Hautkontakt schmerzhafte Verbrennungen hervorrufen
kann.
Deshalb sind auch alle notwendigen Metallteile der Sauna selbst (wie z.B.
Nägel und Schrauben) tief versenkt angebracht um jegliche Berührung
zu vermeiden. Grundsätzlich gilt: Schmuck hat in der Sauna nichts
zu suchen! Neben dem gesundheitlichen Aspekt sollte man dabei auch bedenken,
dass der Schmuck für solche extremen Temperaturschwankungen nicht
konzipiert ist. Gefasste oder geklebte Schmuckteile könnten schnell
aus der Form geraten.
Abnehmen durch Sauna! Leider nicht, aber...
Es wäre schön, wenn man in der Sauna seine überflüssigen Pfunde einfach
„wegschmelzen“ könnte: Je nach Gewicht eine Minutenzahl festgelegt, eine
Fettpfanne untergestellt und dann einfach bis zum Wunschgewicht geschwitzt.
Leider ist dem nicht so. Man verliert hauptsächlich Wasser! Mit der nächsten
Mahlzeit oder dem nächsten Getränk wird dieser Flüssigkeitsverlust wieder
ausgeglichen, und der Fortschritt auf der Waage ist passé. Trotzdem bringt
die Sauna beim Gewichtsreduzieren einen nicht unwichtigen Effekt: Sie
schafft durch ihre psychisch ausgleichende Wirkung ideale Voraussetzungen
für die harte Zeit des Abspeckens. Stoffwechsel und Durchblutung werden
gesteigert, was den Abtransport von Schlacken im Körper fördert. Für den
gesteigerten Appetit und den Durst bieten sich nach dem Saunagang Wasser,
frische Fruchtsäfte und Obst/Salat je nach gewählter Diät an. Bei Salaten
aber bitte einen Bogen um die fett- und zuckerhaltigen Dressings machen.
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